„Friede um jeden Preis ist genauso absurd, wie Krieg um jeden Preis”, sagt Mussolini in einem Interview.
Mussolini gewährte dem hiesigen Vertreter der „Chicago Daily News” eine lange Unterredung, in der er auch Erklärungen über außenpolitische Fragen gab. Bezüglich der interalliierten Schulden betonte er, daß sie bezahlt werden müssen. Wer seine Schulden nicht bezahlt, verliere den Kredit, und es sei besser, alles zu opfern, als den Kredit zu verlieren.
Miß Batten wird morgen früh nach Brisbane starten. Der geringe Aktionsradius ihres Flugzeuges macht es ihr unmöglich, über die Tasmanische See von Australien nach Neuseeland zu fliegen. Der Apparat der Fliegerin ist vier Jahre alt.Eine Ehe, deren einer Teil den anderen mit der Hundepeitsche bedrohte, ist nicht scheidungsreif.
Leute, die sich wegen passender Verlobungs- oder Hochzeitsgeschenke den Kopf zerbrechen, erhalten derart einen zweckdienlichen Hinweis, wie sie ihren Verpflichtungen nachkommen können, und geschäftstüchtige Industrielle werden sicher für Hundspeitschen in luxuriöser Ausstattung Sorge tragen. Die Gegner der Dispensehe aber dürfen wieder einmal den gestrigen Tag in ihrem Kalender rot anstreichen.
Miß Beatrice Harrison, die Cellistin des Schwesterntrios, zweifelte keinen Augenblick, daß diese Vögel die süßen Töne der Geige, den warmen Klang des Cellos, ganz besonders lieben. Die Dame fand, daß gewisse Trillerakte in Elgars, des englischen Komponisten, Cellokonzert, die befiederten Sänger besonders wirksam zum Einstimmen reizen. Im allgemeinen fällt erst ein Vogel ein, dem sich wenig später einen Halbton höher ein zweiter gesellt.
Damit ist ein Beweis dafür gefunden, daß das Hakenkreuz kein arischen Symbol ist, zumal andere Friese, die in den Trümmern von Kaphernaum entdeckt wurden, Hexagramme, also Zionsterne, tragen. Die dänische Expedition photographierte beide Friesarten.Eine der bemerkenswertesten Radiodepeschen wurde von der Kurzwellenstation des Völkerbundes gesendet.
In einer zweiten Bestimmung bedenkt sie einen Freund aus ihrer Verbrecherjugend, den gleichfalls zu einer gewissen Berühmtheit gelangten Jesse Benterton, der eine lebenslängliche Zuchthausstrafe absitzt, mit 800 Dollar. Für etwa 850 Dollar soll ferner für die Besserungsanstalt in Detroit ein Klavier besorgt werden.
Es war bereits gegen ¾ 10 Uhr nachts – für 10 Uhr war das Ende des Feuerwerks angesetzt – als, wie es auf dem Programm hieß, „fünf Riesenbomben“ abgebrannt werden sollten.
Der Wahlkampf wurde, wie gewöhnlich in Finnland, von keiner besonderen politischen Frage, sondern hauptsächlich von den allgemeinen Gegensätzen der Parteien beherrscht. Es bekämpften sich somit: unter den linksstehenden Gruppen die parlamentarischen Sozialisten, die in der Partei der Sozialdemokraten vereint sind, und die offen revolutionären Kommunisten, die hier den russischen Bolschewismus repräsentieren.
Bis jetzt hatte sich das Frühjahr noch gnädig gezeigt für den Wildstand, namentlich für das Niederwild. Junghasen gab es wohl schon von Mitte Februar ab in sehr geschützten Lagen: man fand sie in den Düngerhaufen der Feldfluren, wo sie vor dem harten Winter weiter am besten geschützt waren. Die meisten Junghasensätze brachte jedoch der Monat März: die sogenannten „März-Hasen“.
Jawohl, wir werden aller Voraussicht nach in irgendeiner Zukunft wieder zu dem Rang einer x-beliebigen Provinzstadt emporklettern, in der die Straßenbahnen bis Mitternacht verkehren, hier und dort sogar darüber hinaus; aber es ist noch keineswegs ausgemacht, ob das tatsächlich bereits in vierzehn Tagen der Fall sein wird. Noch sind nicht alle Schwierigkeiten behoben; noch wird beraten und verhandelt.
Bei dem genauem Studium der Bedingungen des Preisausschreibens kommt man darauf, daß auch ein gut erhaltenes, sich der besten Gesundheit erfreuendes Seeungeheuer dem Herrn Direktor nicht unter allen Umständen zufrieden stellt. Er verlangt, daß das Monster mindestens zwölf Meter in der Länge messe. Armer Monsterfänger.
Die Ausführung im Rahmen der Richard Strauß-Feier hat durchaus den Charakter einer Sensationspremiere. Trotzdem wirft die schwere Wirtschaftskrise, in der sich Wien gegenwärtig befindet, ihre Schatten auch auf dieses festliche Haus. London hat wieder sein Nachtleben in jener Großartigkeit, deren es sich in der guten alten Zeit erfreute. Die warmen Maiabende tun das ihrige, die Stimmung der Sorglosigkeit und des leichten Geldausgebens zu begünstigen. Auf den vornehmen Straßen und in den Nobelrestaurants pulsiert das Leben der eleganten Welt - wie einst im Mai der Vorkriegsjahre.
Begütigend fügte der Redner hinzu, Vater Schiller sei alles in allem genommen, ein Mann von ungewöhnlich hohen Fähigkeiten gewesen. So ist denn der wackere Leutnant, Feldscher und Werbeoffizier Kaspar Schiller im österreichischen Nationalrat mit einem blauen Auge davon gekommen. Eigentlich ist es aber gar nicht schön von dem christlichsozialen Abgeordneten Jerzabek, sich mit solcher Rücksichtslosigkeit in das Privatleben des alten Herren einzumischen.
Es gilt vielmehr, sogleich an die Fortsetzung der bisherigen Wirksamkeit zu denken und aus den Ergebnissen der jüngsten Vergangenheit die trostreiche Zuversicht zu ziehen, daß dem Mutigen, dem Unternehmungslustigen selbst heute der Erfolg winkt, mag ihm auch nicht mehr die Welt gehören. Eines steht fest: Neben dem verfassungsrechtlichen und politischen Werk dürfen die Bemühungen um die Befruchtung, Stärkung und Unterstützung der Wirtschaft nicht zu kurz kommen.
Der Theaterdirektor hatte ein ihm gehöriges Heilbad einer Stiftung gewidmet, die für Militärwitwen und Militärwaisen bestimmt gewesen ist. Eine schöne Geste, die dadurch nicht beeinträchtigt wurde, daß der brave Mann, wenn auch dem Sprichwort getreu, zuletzt an sich nicht vollkommen vergaß und bis zu seinem und seiner Gattin Lebensende eine Jahresrente von 10.000 K. sich vorbehalten hatte.
Eure königliche Hoheit der erlauchte Sproß eines alten Königsgeschlechtes, wird es gewiß als Pflicht der Menschlichkeit und des Edelsinnes empfinden, ein kleines, anderssprachiges, in die Grenzen Italiens ein eingeschlossenes Volk nicht unterdrücken zu lassen. Mussolini sagt: “Schon bei einer oberflächlichen Lektüre des ‘Principe’ tritt deutlich der scharfe Pessimismus Macchiavellis hinsichtlich der menschlichen Natur hervor. Wie alle jene, welche in fortwährendem Verkehr mit ihren Nebenmenschen gestanden haben, ist Macchiavelli ein Verächter der Menschen und liebt es, sie in ihrer negativsten Gestalt darzustellen.
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