Heute vor 100 Jahren: Explosionskatastrophe in Ottakring

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Drei “Riesenbomben” auf einem Spielfeld haben Unheil gebracht.

Ueber das folgenschwere Explosionsunglück in Ottakring liegt nunmehr nachstehende detaillierte Schilderung des Herganges vor:

Nach zirka einer Minute Intervall näherte sich zack der zweiten Bombe und brachte auch sie zur Entzündung, um sich dann gleich wieder zurückzuziehen, ohne auf die Bombe zu blicken. Bei dieser Explosion ging es nun wie ein Ruck durch die Zuschauer, ohne daß man wußte, was geschehen sei, und man hörte vielfach die staunenden Ausrufe: „Was ist denn da los?“ Es entstand aber keine besondere Unruhe.

Es hängt mit dem zähen, sachlichen, wenig aufwallenden Volkscharakter zusammen, daß Neuwahlen in Finnland in der Vertretung der verschiedenen Parteien nur unbedeutende Verschiebungen hervorzubringen pflegen. Das war auch jetzt der Fall. Der strenge Winter aber, in den Niederwildrevieren wohl nicht von zu reichlichen Schneemengen begleitet, ließ Meister Lampe nicht recht zu vorzeitiger Minne kommen: dies rettete Tausenden von Junghasen das winzige Leben auf den Flüren Nieder- und Oberösterreichs, Mährens, Böhmens und Ungarns. Auch die Südsteiermark und Galizien haben einige gute Hasenjagdgebiete, in welchen heuer die junge Deszendenz ganz prächtig nachwächst.

Von der Rathausgewaltigen darf man jedoch voraussetzen, daß sie hier die Rücksicht auf billige Popularität und auf Wählergunst in den Hintergrund stellen werden. Sie müssen sich sagen, daß keine Parteiangelegenheit auf der Tagesordnung steht, daß man unter Umständen den Mut zu einer Entscheidung aufbringen muß, die von jenen, denen sie neue Arbeitslast aufbürdet, mit ärgerlichem Brummen aufgenommen wird.

Wer weiß übrigens, ob sich nicht die Hotelbesitzer von Loch Neß, die durch das Seeungeheuer zu reichen Leuten geworden sind, energisch zur Wehr setzen und im englischen Parlament eine Bill zur Annahme bringen werden: Loch Neß wird hiermit zum Naturschutzpark erklärt. Seeungeheuer darf man weder füttern noch reizen, und das Fangen von Monstern ist bei Geld- und Arreststrafe strengstens verboten.

Man sieht in den Sitzreihen ab und zu einen freien Platz, ein Anblick, der bei einem Theaterereignis dieser Art einigermaßen ungewohnt wirkt. Auch ist von jenem beinahe aufdringlichen Toilettenluxus, wie er beispielsweise beim Théatre paré zu beobachten war, nichts zu merken. Man empfindet es beinahe als wohltuend, daß die gar zu grelle Pracht, die während des heurigen Faschings viel Widerspruch erweckt hat, gedämpft ist und Exzesse des Luxus vermieden sind.

Namentlich im Theaterviertel, wo das Publikum die längere Nachtmahlpause gern nützt. So kann man noch am Tag - denn bis 21 Uhr ist es noch licht - im Piccadilly und Strand Prozessionen von schönen Frauen in prachtvollen Abendtoiletten mit edelsteingeschmückten Tiaras und elegante Herren im Smoking oder Frack vom Theater in die Restaurants zurückgehen sehen.

Vater Schiller war ein ungemein frommer und religiöser Mann, der während seiner Kriegsdienste oft und oft den Feldgeistlichen supplierte und sogar eine Anzahl von Gebeten in Prosa und in Versen verfaßt hat. Durch die Bankenfusion wurde der finanzielle Apparat umgestellt. Aus seiner Zusammenfassung ergibt sich leider die harte Notwendigkeit, den Beamtenkörper den geänderten Verhältnissen anzupassen. Allein dieses schwierige Problem kann nur dann richtig gelöst werden, wenn man den menschlichen Empfindungen gebührend Raum gewährt und wenn man bei der Aktion auf die Interessen der Gesamtheit Bedacht nimmt.

Er, der gespendet und aus vollen Händen gegeben hatte, sah sich über Nacht in die Rolle des läßtigen Bittsteller, des ohnmächtigen Bettlers verwiesen. Das Aerar war allerdings nicht kontraktbrüchig geworden. Gott behüte! Es zahlte vereinbarungsgemäß 10.000 K. Jahresrente und es zuckte überlegen die amtlichen Achseln bei dem Vorhalt, daß es genau genommen doch nicht mehr ganz dieselbe Rente sei. 10.000 K.

Mussolini soll am 15. Juni zum Doktor der Universität Bologna, promoviert werden und hat der Universität eine Dissertation über Macchiavelli vorgelegt. Die Einleitung zu, dieser Dissertation wird jetzt von der faschistischen Zeitschrift “Gerarchia” veröffentlicht. Mussolini wendet sich hierauf im Sinne seiner bekannten Anschauungen gegen die Volkssouveränität, die er als einen tragischen Spaß bezeichnet, und erörtert dann die Anschauungen Macchiavellis über die Demokratie.Wer hätte sich gedacht, dass eine Herrscherin zu einem Kranken kommen würde?Aus Jokohama wird uns geschrieben: In Numadfu war‘s. Einem kleinen Städtchen am Flusse Kannongawa. Im April, wenn in Nippon die Kirsche blüht.

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