Nicht alle Länder unterschreiben die Abschlusserklärung. Grund dafür ist vor allem die Wortwahl. Einige Länder würden sich etwa zieren, Russland als 'Aggressor' zu bezeichnen.
Nicht alle Länder unterschreiben die Abschlusserklärung. Grund dafür ist vor allem die Wortwahl. Einige Länder würden sich etwa zieren, Russland als "Aggressor" zu bezeichnen.Bei der Ukraine-Friedenskonferenz in der Schweiz haben 81 Länder und die EU am Sonntag eine gemeinsame Abschlusserklärung unterstützt. Österreich ist unter den zustimmenden Staaten, ebenso Deutschland und die USA.
Der Friedensgipfel für die Ukraine in der Schweiz mit mehr als 90 Staaten ging am Sonntag zu Ende. Das Treffen, an dem auch Bundeskanzler Karl Nehammer teilnahm, soll einen Friedensprozess einleiten, in den langfristig auch Russland eingebunden werden soll. Nehammer nannte die fehlende Einstimmigkeit"nicht dramatisch", denn eine gemeinsame"Grundhaltung" sei vorhanden.
Wichtige Themen waren etwa der Schutz des russisch besetzten AKW Saporischschja, der Verzicht auf den Einsatz von Atomwaffen, Getreideexporte und Gefangenenaustausch. Man habe klar kommuniziert, dass es keinen Frieden ohne Russland gebe. Der Wunsch sei, eine Folgekonferenz mit konkreten Verhandlungen zu organisieren, sagte Nehammer. Details dazu könne er aber noch nicht abschätzen.
US-Vizepräsidentin Kamala Harris wies Putins Forderung als abwegig zurück."Wir müssen die Wahrheit sagen. Er ruft nicht zu Verhandlungen auf, er ruft zur Kapitulation auf", sagte sie - und sicherte der Ukraine anhaltende Unterstützung im Abwehrkampf gegen Russland zu."Amerika steht nicht aus Nächstenliebe an der Seite der Ukraine, sondern weil es in unserem strategischen Interesse ist.
Die Schweizer Gastgeber hatten sich monatelang darum bemüht, möglichst viele Staaten zur Teilnahme zu bewegen. 160 wurden eingeladen, mehr als 90 sagten zu - sie sind zu einem großen Teil mit Staats- und Regierungschefs vertreten.
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