Die Regierung will arbeitsfähigen Ukrainer:innen eine Bleibeperspektive bieten – doch die meisten erfüllen die Voraussetzungen nicht.
Geflüchtete brauchen nicht nur Zuflucht, sondern auch Arbeit. Und je länger die Invasion Russlands in der Ukraine dauert, desto mehr Vertriebene wollen in Österreich bleiben.
Ukrainer:innen wurden in Österreich anders empfangen als etwa Geflüchtete aus Afghanistan oder Syrien. -Karte plus in Österreich beantragen können – die meisten davon sind Frauen. Das längere Aufenthaltsrecht soll bisher jedoch nur für jene gelten, die bereits zwölf Monate lang in Österreich Vollzeit gearbeitet haben.
Etwa 90 Prozent der Ukrainer:innen, die in Österreich gemeldet sind, kommen deshalb nicht für die neue RWR-Karte plus in Frage. Dazu zählen auch IT-Kräfte, die offiziell noch in der Ukraine beschäftigt sind, aber hierzulande im Homeoffice arbeiten. Dennoch ist das ein Fortschritt: Neben Polen ist Österreich das einzige Land, das eine solche Regelung schaffen will. „Auch vor dem Hintergrund des hohen Arbeits- und Fachkräftebedarfs, der durch den demografischen Wandel zusätzlich befeuert wird, ist es wichtig, die aktuell rund 49.000 vertriebenen Personen aus der Ukraine in erwerbsfähigem Alter bestmöglich in den österreichischen Arbeitsmarkt zu integrieren“, sagt ÖVP-Arbeitsminister Martin Kocher.
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