Der Serbe besiegt Ruud in drei Sätzen und ist nach dem 23. Erfolg bei einem Grand-Slam-Turnier der beste Tennisspieler der Geschichte.
23! Ein Hauch von Unsterblichkeit lag über der Anlage von Roland Garros in der Luft. Mittendrin: Novak Djokovic, der die Arme Richtung Himmel streckte. Dort ist der 36-jährige Serbe endgültig angekommen, er steht am Olymp, er hat sich nach dem 7:6-6:3-7:5-Finalsieg über den tapfer spielenden Norweger Casper Ruud zum dritten Mal zum French-Open-Triumphator gekürt. Und was noch bedeutender ist: Er ist mit dem 23.
Vielleicht hat ihn die Aussicht auf den Himmel etwas gehemmt, Djokovic ging alles andere als locker in die Partie, fabrizierte viel mehr unerzwungene Fehler als Winner und lag alsbald 0:3 zurück. Allmählich stellte sich das erwartete Bild ein, die Experten behielten mit ihren Prognosen recht und Djokovic holte sich den ersten Satz mit einem souveränen Tiebreak.
Deshalb war auch die Angelegenheit im zweiten Satz schnell geklärt, Djokovic holte sich diesen nach rund einer Dreiviertelstunde 6:3. Im letzten Durchgang der 127. Ausgabe der French Open war es wieder enger – nach insgesamt 3:13 Stunden mit dem besseren Ende für den Serben. In den vergangenen Jahren wechselten die Rekordhalter in der Kategorie Grand-Slam-Titel. Doch nun dürfte Novak Djokovic mit dem 23. Streich den Platz im Olymp auf Ewigkeiten reserviert haben.
Gewinnt Djokovic beide Turniere, hat er ein weiteres Lebensziel erreicht – als erster Spieler seit 1969, der den Grand Slam holt. Schon 2021 war er knapp dran, verlor aber dann das Endspiel der US Open gegen den Russen Daniil Medwedew. Einen weiteren Rekord bricht Djokovic von Djokovic – er geht heute in seine 388. Woche als Nummer eins der Welt. Zudem ist er der erste Spieler, der bei allen vier Grand Slams zumindest dreimal gewonnen hat.
Djokovic ist wohl der Größte. Was die Sache noch beängstigender macht: Der Weg ist noch nicht zu Ende.
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