Red Bull Racing dominiert die Formel 1. Hinter den Kulissen brodelt es aber. Teamchef Horner soll am Aus von Motorsportboss Marko basteln.
Machtkampf bei Red Bull! Ein Jahr nach dem Tod des Firmengründers Dietrich Mateschitz werden im Formel-1-Team erste Risse deutlich. Obwohl das österreichische Team die PS-Königsklasse schier nach Belieben dominiert, Max Verstappen zuletzt zum dritten Mal in Folge die Fahrer-Weltmeisterschaft fixieren konnte, fliegen hinter den Kulissen allem Anschein nach die Hackeln tief.
Viele seiner undiplomatischen Äußerungen kamen intern nicht gut an. Jetzt sickert durch: Teamchef Christian Horner soll schon am Stuhl des 80-jährigen Steirers sägen. Marko galt lange als rechte Hand von Mateschitz, wurde daher auch teamintern als unantastbar angesehen. Ein Jahr nach dem Ableben des Bosses dürfte sich die Dynamik im Rennstall nach und nach ändern – zuungunsten Markos.
Brisant: Auch mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff soll Marko Differenzen haben. In der nächsten Woche könnten in einer Vorstandssitzung die Weichen für eine Zukunft ohne Marko gestellt werden. Das brasilianische Medium"Globo" berichtet, dass der neu zusammengesetzte Vorstand Marko loswerden wolle.
Der Grazer ist Angestellter der Red Bull GmbH. Bei Red Bull Racing ist er offiziell Motorsportberater, aber kein Mitarbeiter des Formel-1-Teams.