Ferenc Krausz erhält den Physik-Nobelpreis gemeinsam mit dem Franzosen Pierre Agostini und der Französin Anne L‘Huillier. Krausz gilt als Begründer der Attosekunden-Physik. Eine Attosekunde ist...
Ferenc Krausz erhält den Physik-Nobelpreis gemeinsam mit dem Franzosen Pierre Agostini und der Französin Anne L‘Huillier. Krausz gilt als Begründer der Attosekunden-Physik. Eine Attosekunde ist ein Milliardstel einer Milliardstel Sekunde.findet sich erneut ein Wissenschaftler mit österreichischer Staatsbürgerschaft unter den neuen Laureaten: Ferenc Krausz, geboren 1962 in Mór, Ungarn, gilt als Pionier auf dem Gebiet der Attosekundenphysik.
Gemeinsam mit Krausz erhalten der Franzose Pierre Agostini, derzeit an der Ohio State University, und die Französin Anne L‘Huillier, derzeit an der schwedischen Lund University, den Nobelpreis.2001 gelang es Ferenc Krausz und seinem Team an der TU Wien erstmals, aus extrem ultraviolettem Licht einzelne Lichtblitze im Attosekundenbereich zu erzeugen und zu messen. Eine Attosekunde ist ein Milliardstel einer Milliardstel Sekunde .
Mit ihrer Forschung hätten die Forscher der Menschheit neue Werkzeuge an die Hand gegeben, „die Welt der Elektronen in Atomen und Molekülen“ zu entdecken. Attosekunden-Physik, die ultraschnelle Bewegungen von Elektronen in Echtzeit beobachtet und erforscht, mache es nun möglich, „jene Mechanismen zu verstehen, die durch Elektronen gesteuert werden“, sagte Eva Olsson, Vorsitzende des Nobelpreiskomitees für Physik. In einem nächsten Schritt werde man diese nutzen.
Sie legte damit den Grundstein für Experimente, die ihre beiden Co-Preisträger erstmals 2001 durchführten: Agostini gelang es, eine Serie von aufeinanderfolgenden, sehr kurzen Lichtimpulsen zu produzieren, jeder Impuls dauerte dabei nur 250 Attosekunden. Krausz, der auch lange in Österreich forschte, habe hingegen einen anderen experimentellen Zugang gewählt, über den es möglich wurde, einzelne Lichtimpulse zu isolieren, die 650 Attosekunden dauerten.
Der Informationskonzern Thomson Reuters zählte Krausz bereits 2015 in seiner jährlichen Prognose zu den Favoriten für den Physik-Nobelpreis. Im Vorjahr wurde er für seine Beiträge zur Attosekundenphysik gemeinsam mit seiner Co-Nobelpreisträgerin Anne L‘Huillier von der Universität Lund sowie mit Paul Corkum von der Universität von Ottawa mit dem renommierten Wolf-Preis in Physik ausgezeichnet.
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