Unter der Aufsicht russischer Soldaten in der Konfliktregion im Südkaukasus seien erste Waffen und Militärtechnik abgegeben worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Freitag mit.
Nach ihrer Niederlage gegen Aserbaidschan haben die armenischen Kämpfer in Berg-Karabach russischen Angaben zufolge mit der Abgabe ihrer Waffen begonnen. Im Einklang mit der Vereinbarung vom Mittwoch seien unter der Aufsicht russischer Soldaten in der Konfliktregion im Südkaukasus erste Waffen und Militärtechnik abgegeben worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Freitag mit.
Während der kurzen Kämpfe starben armenischen Angaben zufolge mehr als 200 Menschen, mehr als 400 weitere wurden demnach verletzt. Die Zehntausenden armenischen Zivilisten in der Region fürchten nun, vertrieben oder von den neuen aserbaidschanischen Machthabern unterdrückt zu werden.Aserbaidschanische Soldaten umzingeln nach Angaben der pro-armenischen, separatistischen Behörden die Regionalhauptstadt Stepanakert in der Kaukasus-Region Berg-Karabach.
„Wenn sich die Lage verschlechtert, wird dieses Problem für jeden von uns auf der Tagesordnung stehen.“ Ein Team von Ärzte ohne Grenzen hat sich unterdessen von Jerewan in die Stadt Goris in der südarmenischen Provinz Syunik begeben. Dort wird ein möglicher Zustrom von Menschen aus Berg-Karabach erwartet. Aktuell dürfe aber noch niemand über den Latschin-Korridor nach Armenien.
in New York warf der armenische Außenminister Ararat Mirzoyan Aserbaidschan ethnische Säuberungen vor. Dessen Außenminister Jeyhun Bayramov wiederum sprach von einem Vorgehen gegen Terroristen in Karabach.Im UN-Sicherheitsrat bekräftigte auch der EU-Außenbeauftragte Josepseine uneingeschränkte Solidarität mit Armenien und kündigte Unterstützung an.
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Moskau: Armenier in Berg-Karabach beginnen mit WaffenabgabeNach ihrer Niederlage gegen Aserbaidschan haben die armenischen Kämpfer in Berg-Karabach russischen Angaben zufolge mit der Abgabe ihrer Waffen begonnen. Im Einklang mit der Vereinbarung vom Mittwoch seien unter der Aufsicht russischer Soldaten in der Konfliktregion im Südkaukasus erste Waffen und Militärtechnik abgegeben worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Freitag mit. Bei zwei Verstößen gegen die Feuerpause sei niemand verletzt worden, hieß es weiter.
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