Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP) drängt in der Dauerproblematik Brennertransit auf Verhandlungen 'ohne Vorbedingungen'. Dies betreffe sowohl Italien als auch das Bundesland Tirol. 'Das gilt für beide Seiten', sagte Kompatscher im APA-Interview. Man müsse 'endlich einmal über die Alternative reden', unter anderem über das von Südtirol, Bayern und Tirol paktierte grenzüberschreitende, digitale Verkehrsmanagementsystem, kurz 'Slot'.
Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher drängt in der Dauerproblematik Brennertransit auf Verhandlungen"ohne Vorbedingungen". Dies betreffe sowohl Italien als auch das Bundesland Tirol."Das gilt für beide Seiten", sagte Kompatscher im APA-Interview.
Er verlange keinesfalls von einer Seite - weder von Italien noch von Tirol bzw. Österreich - dass sie ihre jeweilige Position vor solchen Verhandlungen aufgebe, betonte Südtirols Landeschef, aber:"Beginnen wir endlich ohne Justament-Standpunkt über das Andere, die Alternative, zu reden." Er biete Südtirol bzw. Bozen gerne einmal mehr als Schauplatz eines möglichen Gipfels in Sachen Transit an, so Kompatscher. Die Initiative müsse aber in erster Linie von den Nationalstaaten Italien, Deutschland und Österreich ausgehen. Nur wenn diese zustimmen, komme ein Staatsvertrag zustande und könne ein digitales Verkehrsmanagement- bzw. Verkehrsleitsystem Realität werden.
Um das"Slot-System" -"oder wie immer das Kind dann auch heißen wird" - werde man nicht umhinkommen, zeigte sich Kompatscher überzeugt. Man müsse den"Verkehr gestalten" - und nicht länger mit"Methoden des vergangenen Jahrhunderts" operieren. Bayern, Tirol und Südtirol seien hier in Vorleistung getreten und hätten sich geeinigt -"keine Selbstverständlichkeit.
Die Südtiroler Bevölkerung sei im Eisacktal oder Wipptal genauso vom überbordenden Transitverkehr betroffen wie die Nordtiroler im Inntal. Südtirol sei aber auch das Land, dass"beide Seiten" sehe, erklärte der Landeschef und ließ leise Kritik an Tiroler Maßnahmen wie den Lkw-Blockabfertigungen durchklingen. Er habe prinzipiell Verständnis dafür, aber der Effekt der Regelungen sei"schon auch ein protektionistischer.
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