Die Polizei konnte die Verdächtigen, der Jüngste 14 Jahre alt, ausforschen und festnehmen. Gegen sie wird unter anderem wegen schweren Raubes, Körperverletzung und Erpressung ermittelt.
Eine Bande von Jugendlichen hat im September einen Handyshop im 12. Bezirk in Wien terrorisiert und danach Schutzgeld von dem Besitzer gefordert. Dabei gingen die jungen Männer auch mit Molotowcocktails und Messern vor. Verletzt wurde niemand. Die Polizei konnte die Verdächtigen bereits ausforschen und festnehmen, wie sie am Dienstag mitteilte.
Begonnen hat alles am 8. September dieses Jahres. An dem Tag wurde vor die Eingangstür des Geschäfts in der Steinbauergasse ein Molotowcocktail geworfen. Verletzt wurde dabei niemand. Vier Tage später drangen vier maskierten Männer, mit Messern bewaffnet, in das Geschäft ein und bedrohten den Inhaber. Sie zerstörten einige Vitrinen und raubten zwei Handys.
Am 19. September kam es zum „massivsten Brandanschlag“ auf das Geschäft, wie Winkler sagt. Die mutmaßlichen Täter warfen einen Molotowcocktail in den Laden hinein, in dem sich noch der Inhaber und seine Frau befanden. Der Mann reagierte jedoch rasch und löschte den Brand mit einem Feuerlöscher. Auch deshalb blieb das Paar unverletzt. Am 26. September forderten die mutmaßlichen Täter in einem Erpresserschreiben schließlich 25.
Von einer deklarierten Bande wollte eine Ermittlerin in dem Fall nicht sprechen. Eher seien es Jugendliche gewesen, die sich im Park oder der Schule kennengelernt und sich zusammengeschlossen haben. Gegen die vier Verdächtigen wird wegen Sachbeschädigung, schweren Raubes, schwerer Erpressung und versuchter absichtlicher schwerer Körperverletzung im Zuge einer kriminellen Vereinigung ermittelt.
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