Die inklusive Plattform 'andererseits' veröffentlicht erstmals ein Magazin in leichter Sprache. Es richtet sich an ca. 700.000 Menschen im Land, die herkömmlichen Journalismus nicht verstehen, weil er zu komplex aufbereitet ist. Die 40.000 gedruckten Stück werden u.a.
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Beim Medium"andererseits" arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam. Bisher betrieben sie unabhängigen Onlinejournalismus, der Großteils über Abos finanziert wurde. Mit dem Magazin wagt man sich nun an ein neues Format. Die 48 schön und übersichtlich gestalteten Seiten warten mit kurzen Sätzen auf. Kommen schwierige Wörter vor, werden sie erklärt. Großteils ist das Magazin auf A2-Niveau verfasst.
Damit rückt das Magazin ein Thema in den Vordergrund, das derzeit auch die Bundesregierung beschäftigt. Sozialminister Johannes Rauch sagte erst Ende Februar, dass an Maßnahmen für Lohn statt Taschengeld gearbeitet werde. Man wolle Menschen aus den Werkstätten herausholen. Sie sollen am ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen, so der Plan. Erste Ergebnisse sollen noch vor dem Sommer präsentiert werden.