Das Werk in der Inszenierung von Frank Castorf wurde wieder aufgenommen (Von Helmut Christian Mayer).
Das Werk in der Inszenierung von Frank Castorf wurde wieder aufgenommen .Eine Metro-Station namens Stalingrad, ein Cola-Automat, eine altertümliche Telefonzelle, ein abgetakeltes Café, ein Voodoo-Laden, wo der Teufel haust, eine schäbige Wohnung im ersten Stock, wo Marguerite zusammen mit Marthé wohnt.
Piotr Beczala ist ein Titelheld mit schöner Phrasierung, fast uneingeschränkter Höhe und viel Ausdruck. Nicole Car singt die Marguerite fulminant, mit hoher Dramatik und leuchtenden Höhen. Vor allem im Finale krönt die Australierin, ihre Leistung mit wunderbarer Intensität. Bei ihrer Gebetsszene wird sie von Schlangen umrankt.Extrem verschlagen, zynisch und markig, vielleicht etwas monochrom erlebt man den jugendlichen Mephisto des Adam Palka.
Im Graben steht wie schon bei der Premiere Bertrand de Billy am Pult des Wiener Staatsopernorchesters. Da wird mit viel Raffinement, französischem Parfum und mannigfaltigen Valeurs musiziert. Der eine oder andere Akzent hätte allerdings dramatischer sein können.
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